Liebe Leute, ich wuensche allen, denen ichs noch nicht gewuenscht habe auf diesem Wege ein frohes neues Jahr 2008,
auf das es ein gutes Jahr wird! ^^
Donnerstag, 3. Januar 2008
Mittwoch, 19. Dezember 2007
Und ueberall an den Hochhausspitzen...

...sah ich bunte Lichterketten blitzen.
Ja, liebe Leute, es ist die Zeit der Geschenkesucherei, der ueberfuellten Einkaufshaeuser und der mit Kitsch und Gluehwein vollgestopften Maerkte, oder kurz: es ist Weihnachten.
Auch in Japan geht diese Zeit nicht vorbei, ohne dass einen ueberall Weinachtsmann und Co. angegrinsen und man von glitzernden Lichtern geblendet wird, waehrend aus den Lautsprechern die Weihnachtlieder rauf und runter droehnen.
Alles in allem habe ich aber nicht so sehr das Gefuehl, dass die Japaner Weihnachten so wichtig nehmen, warum sollten sie auch.
Vielmehr wird es vom kommenden neuen Jahr und dessen Vorbereitungen ueberschattet und man ist sich in einem Moment, wo man nicht die blinkende Hausfront des Nachbarn im Auge hat, doch nicht so ganz sicher, ob man sich nicht in der Zeitrechnung vertan hat.
Ach ja, es gibt noch etwas zu berichten: Ich habe meinen Job gewechselt und arbeite nun bei Andreas in der Bar.
Wer sich mal Bilder oder Berichte dazu ansehen moechte, findet diese im Forum (Link auf der Seite unten)
Ach ja, der Hammer des Monats November muss wegen ausbleibender wahnsinniger Ereignisse leider ausfallen. Ich bitte vielmals um Verzeihung!
So, nun moechte ich noch allen Lesern, meiner Familie, meinen Freunden, und Bekannten eine froehliche und gesegnte Weihnachtszeit wuenschen, und hoffe, dass es euch allen gut geht und ihr gut ins naechste Jahr rutscht.
Frohe Weihnachten!
Eure Sayuri
Dienstag, 27. November 2007
Sie sagten...
...und sie hatten Recht.
Wer sich noch an den Hokkaidobericht erinnert, da meinte ich koenne nichts zu den Ramen aus Narashino sagen.
Jetzt habe ich sie probiert und...
Chris, Andreas, ihr hattet Recht, das sind die besten Ramen! Entschuldigt mein Misstrauen ^^"
ああ、このラーメンは一番美味しい!!!
Wer sich noch an den Hokkaidobericht erinnert, da meinte ich koenne nichts zu den Ramen aus Narashino sagen.
Jetzt habe ich sie probiert und...
Chris, Andreas, ihr hattet Recht, das sind die besten Ramen! Entschuldigt mein Misstrauen ^^"
ああ、このラーメンは一番美味しい!!!
Montag, 19. November 2007
Moeglichkeiten fuer Besucher!
Auch dies ist eine Antwort auf einen Kommentar, erstens weiss ich ja nicht, ob ihr die Kommentare auch mitlest, und zweitens interessiert die Antwort vielleicht auch andere Leute ^^
Also, ich wurde gefragt, ob es fuer Auslaender ohne Japanischwissen (so schaetze ich ist das gemeint) auch moeglich ist, eine Teezeremonie zu erleben.
Alles in allem wuerde ich sagen das ist kein Problem, denn die Japaner zeigen eigentlich ganz gerne ihre Kultur, es kann aber sein, dass man dann ein bisschen Geld hinblaettern muss.
Ich wuerde raten, sich einfach mal an eine Touristeninformation zu wenden, oder an die Rezeption im Hotel, dort laesst sich oft etwas finden.
Diese kulturellen Vorstellung sind allerdings, und damit muss man rechnen, eher auf Touristen aus dem Ausland eingestellt, dass heisst, wen es nicht stoert, dass sich die "Vorstellung" ein wenig von der rein japanischen Version unterscheidet und man unter Umstaenden einen etwas hoeheren Aufpreis zahlen muss, der ist hier genau richtig.
Will man den wirklich japanischen Stil haben, heisst das zumindest ziemlich oft, einigermassen gute Japanischkenntnisse zu haben, oder japanische Bekannte, die einen unterstuetzen und einem alles erklaeren koennen.
Bei der Teezeremonie wuerde ich aber sagen, die "unoffizielle" Version ist angenehmer, weil man nicht alle Regeln befolgen muss und nicht die ganze Zeit schweigen und sich verbeugen muss. Im uebrigen gehen auch viele Japaner heute eher zu einer "unoffiziellen" Teezeremonie ^^
Und noch etwas am Rande: Der Besuch eines japanischen Gartens ist jedem Besucher Japans ohne Probleme moeglich, da es sowohl in Tokyo als auch in vielen anderen japanischen Staedten jap. Gaerten gibt.
Einige der beruehmtesten findet man vor allem in Kyoto, welche auch Teil des Weltkulturerbes sind.
Nicht alle Gaerten sind zwar offiziell zugaenglich, da sich eine Menge auf privaten Gruendstuecken befinden, aber es gibt genug, die fuer Besucher gedacht sind, und frei zugaenglich oder mit einem Eintritt von 100-300Yen verbunden sind .
Ich wuensche allen viel Spass und Freude beim Betrachten ^^
Also, ich wurde gefragt, ob es fuer Auslaender ohne Japanischwissen (so schaetze ich ist das gemeint) auch moeglich ist, eine Teezeremonie zu erleben.
Alles in allem wuerde ich sagen das ist kein Problem, denn die Japaner zeigen eigentlich ganz gerne ihre Kultur, es kann aber sein, dass man dann ein bisschen Geld hinblaettern muss.
Ich wuerde raten, sich einfach mal an eine Touristeninformation zu wenden, oder an die Rezeption im Hotel, dort laesst sich oft etwas finden.
Diese kulturellen Vorstellung sind allerdings, und damit muss man rechnen, eher auf Touristen aus dem Ausland eingestellt, dass heisst, wen es nicht stoert, dass sich die "Vorstellung" ein wenig von der rein japanischen Version unterscheidet und man unter Umstaenden einen etwas hoeheren Aufpreis zahlen muss, der ist hier genau richtig.
Will man den wirklich japanischen Stil haben, heisst das zumindest ziemlich oft, einigermassen gute Japanischkenntnisse zu haben, oder japanische Bekannte, die einen unterstuetzen und einem alles erklaeren koennen.
Bei der Teezeremonie wuerde ich aber sagen, die "unoffizielle" Version ist angenehmer, weil man nicht alle Regeln befolgen muss und nicht die ganze Zeit schweigen und sich verbeugen muss. Im uebrigen gehen auch viele Japaner heute eher zu einer "unoffiziellen" Teezeremonie ^^
Und noch etwas am Rande: Der Besuch eines japanischen Gartens ist jedem Besucher Japans ohne Probleme moeglich, da es sowohl in Tokyo als auch in vielen anderen japanischen Staedten jap. Gaerten gibt.
Einige der beruehmtesten findet man vor allem in Kyoto, welche auch Teil des Weltkulturerbes sind.
Nicht alle Gaerten sind zwar offiziell zugaenglich, da sich eine Menge auf privaten Gruendstuecken befinden, aber es gibt genug, die fuer Besucher gedacht sind, und frei zugaenglich oder mit einem Eintritt von 100-300Yen verbunden sind .
Ich wuensche allen viel Spass und Freude beim Betrachten ^^
Samstag, 17. November 2007
Eine Schale Tee bitte!

...oder auch : Was macht Rebecca so in ihrer Freizeit.
Sicher hat jeder schon mal von Teezeremonie gehoert, aber ich bezweifle, dass viele von euch schon mal eine gesehen haben.
Im eigentlichen Sinne geht es darum, aus der alltaeglichen Geste des Teeausschenkens eine Kunst zu machen, sodass es nicht einfach nur darauf ankommt, guten Tee zu machen, sondern auch alles darum herum muss perfekt sein.
Dazu gehoert: Die richtige Kleidung des Teemeisters (Kimono was sonst), die richtige auf das Jahr, den Monat und den Tag Zimmereinrichtung (Aussuchen von Rollbild, Blumengesteck, Teegeschirr usw.) und auch jede einzelne Bewegung, die der Teemeister macht, ist vorgeschrieben und ueber Jahre einstudiert.
Teezeremonien koennen mitunter sehr streng sein, was Regeln betrifft. Darunter faellt, dass die Gaeste ebenfalls Kimono tragen muessen, um den Tee zu holen auf jeder Tatamimatte nur drei einhalb Schritte machen duerfen und sich nur zu bestimmten Zeiten unterhalten koennen. Politik oder Dinge, die schlechte Stimmung verbreiten koennten sind dabei Tabuthemen.
Heute nehmen es aber viele nicht mehr so genau, vor allen gegenueber Gaesten, die sich nicht auskennen.
Zum Tee werden vorher immer Suessigkeiten gereicht, damit der Tee nicht zu bitter schmeckt. Auch diese sind je nach Jahreszeit und Geschmack verschieden ^^
So, nun aber genug der Vorrede.
Warum ich euch das erzaehle koennt ihr euch aber sicher schon denken, nicht wahr?
Ich wurde an einem Sonntag von Eikosans Freundin Kanakosan dazu eingeladen, in ein Teehaus zu fahren, bzw. in ein Teezimmer (ein Teehaus "ochaya" ist der Arbeitsplatz der Geishas, man bekommt hier vor allem Unterhaltung und Alkohol, aber keinen Tee).
Zunaechst einmal hat es uns einige Zeit gekostet, das Teezimmer-Haus zu finden, denn es ist ziemlich versteckt in einer engen Strasse, und da Kanakosan das grosse Auto ihres Vaters dabei hatte, mussten wir hin und wieder mal die Luft anhalten.
Angekommen fanden wir ein sehr schoenes Haus mit drei oeffentlich begehbaren Teezimmern vor, und einen berauschend schoenen japanischen Garten (In Teezimmern ist die Schiebetuer zum Garten immer geoeffnet, damit die Gaeste den Garten bewundern koennen)
Eine aeltere Japanerin erzaehlte uns eine Menge ueber das Haus, dann nahmen wir auf Sitzkissen auf der Terasse Platz und bekamen Suessigkeiten (Wagashi ,jap. Suessigkeit, in Form einer riesigen Erdnuss (die Praefektur Chiba, in der ich wohne, ist beruehmt fuer Erdnuesse) und gefuellt mit Erdnussanko (Anko ist eine suesse Paste aus roten Bohnen, die fuer fast jede Art von traditionellen Suessigkeiten und auch fuer Eis, Pudding etc. genutzt wird)) und eine Schale mit Matcha (aufgeschaeumter Gruener Tee, der nicht aus Blaettern, sondern aus Pulver hergestellt wird, und daher etwas bitterer ist als normaler gruener Tee).
Ich muss sagen, das war wirklich lecker! ^^
Allerdings keine Teezeremonie im eigentlichen Sinne, die wir da bekommen hatten, und so wie es aussah, wurden fuer normale Gaeste auch keine direkten gehalten.
Als der Teemeisterin, oder besser, die Dame im Kimono dann wiederkam, um die leeren Teeschalen abzuholen, habe ich sie einfach mal angesprochen.
Wir kamen fuer ein paar Minuten ins Gespraech, dann beschlossen Kanakosan und ich, uns den Garten mal genauer anzusehen.
Als wir uns dann schliesslich zum gehen durchringen wollten, kam die Dame im Kimono noch einmal und wir wurden prompt zu einer echten Teezeremonie eingeladen.
Wir sassen diesmal in einem anderen Raum, voellig leer, ausser einem Rollbild, auf dem fuer den heutigen Tag ein Lied stand, und einem Blumengesteck.
Anwesend waren ausser uns die Dame, mit der ich geredet hatte, und die sich als die Teemeisterin herausstellte, die fuer uns den Tee zubereitete, eine andere Frau, die ich erst wargenommen habe, als sie ploetzlich eine tiefe Verbeugung hinlegte und uns dann Wagashi brachte und alte Dame, die wohl der Lehrerin der beiden und die Besitzerin des Hauses sein muss, wie ich vermute.
Als Suessigkeit bekamen wir dieses mal, ich schaetze es war Zucker, oder so was in der Art, vielleicht auch Marzipan oder irgendwas japanisches, in der Form von Tannennadeln, Eicheln und roten Ahornblaettern.
Da wir uns welche aussuchen durften, vermieden sowohl Kanakosan als auch ich die roten Herbstblaetter, weil die einfach zu schoen zum essen waren.
Dannach wurde uns dann wieder der diesmal vor unseren Augen zubereitete Tee gebracht.
Die alte Dame war scheinbar sehr interessiert an einer Auslaenderin, die einigermassen Japanisch kann und sich fuer Dinge wie Teezeremonie begeistert, und hat froehlich drauflos geplaudert. Ab und zu musste mir Kanako zwar helfen, aber da sie auch nur Japanisch spricht, heisst das, sie musste es fuer mich nochmal wiederholen oder das Gesagte in einfacheres Japanisch uebersetzen ^^
Ich hoffe ich kann nochmal hingehen, denn das hat wirklich Spass gemacht.
Jaja, sowas mach ich in meiner Freizeit ^^
Montag, 5. November 2007
Hammer des Monats 4 (Oktober)

Ohisashiburi!
Lang nicht gelesen liebe Freunde. Und dabei gibt es mal wieder eine Menge zu berichten.
Aber erst mal zu den wichtigen Dingen.
Der Hammer des Monats Oktober.
Herrje, die Zeit rennt, nicht wahr.
Jetzt bin ich schon 4 lange Monate hier, und von Heimweh schon laenger keine Spur mehr.
Soll aber nicht heissen, dass ich euch alle nicht vermissen wuerde.
So, ich will dann mal zum Punkt kommen. Der Hammer dieses Monats ist:
HOKKAIDO!
Ja, ganz richtig, das ist die grosse kalte Insel ganz im Norden, beruehmt fuer ihre schneereichen Winter, fuer ihre landwirtschaftlichen Ertraege, wie Kartoffeln, Kuerbisse und Milch, fuer allerlei Seefood, Seeigel, Krebs, Lachs, Schrimps und co. und natuerlich fuer Sapporobier und grosse Eisfestivals. Ich koennte noch eine Menge anderes Aufzaehlen, aber dann wuerde ich warscheinlich noch eine Stunde hier weiterschreiben und das wuerde auf die Dauer ja auch langweilig.
Ende Oktober sind wir also (das heisst die beiden anderen Homestayleuts, Chris und Tom, Andreas, Miwa und ich. mit an Bord natuerlich auch die beiden Kinder von Andreas und Miwa, Rentarou und Leon)
Bis Hokkaido selbst lief alles wunderbar, kein verpasster Flieger, keine ewigen Kontrollen, und vor allem keine verloren gegangenen Gepaeckstuecke. Und kaum aus dem Flughafen raus, konnte man schon die ersten herbstlichen Farben bewundern.
Die anfaengliche Freude sollte aber schon nach kurzer Zeit, nett gesagt, den Bach runter gehen, denn als wir unseren Mietwagen fuer die vier Tage abholen wollten, stellte sich zur allgemeinen Freude heraus, dass das Gefaehrt leider nur fuer 6 Personen ausgelegt war.
Nach einiger Zeit konnten wir dann aber doch in einen groesseren Wagen wechseln, was allerdings erneute Kosten nach sich zog.
Endlich wieder auf dem Weg, machten wir zunaechst Stop in Shiraoi, wo sich ein Haeusschen von Miwa und Andreas vorfand und wir einen Kurzbesuch bei ehemaligen Nachbarn machten, dann ging es weiter nach Sapporo, ins Hotel.
Der Aufenthalt im Hotelzimmer war kurz, schon fuhr uns das Taxi in Richtung wohin?
Klar- Sapporo-biergarten natuerlich. Versorgt mit Bier und Dschingis Khan (eine spezielle Art von Barbeque koennte man sagen, nur in Hokkaido zu bekommen) versuchte Andreas dann erfolglos, dem eingeschuechterten Kellner Deutsch beizubringen. Der junge Mann schien dannach nur noch ungern an unseren Tisch zu kommen.
Tags darauf ging es nochmal nach Shiraoi, wo die versammelte Mannschaft zum Freilegen des Hauses (soll heissen zum "Gras" schneiden) angehalten, und ich zum Monster hueten abkommandiert wurde.
Abends wurde sich dann im Ramenrestaurant niedergelassen, zum Misoramen futtern. Waehrend des Essens konnte man sich dann von Seiten Andreas und Chris anhoeren, dass die Ramen hier zwar gut, die in Narashino aber trotzdem besser seien. Ich kann dazu nichts sagen, weil ich den Shop in Narashino noch nicht von innen gesehen hab, aber ich fand meine Butter-Corn-Misoramen sehr lecker! ;-)
Tag 3 bestand groesstensteils aus der etwa 300 km langen Autofahrt von Sapporo nach Hakodate.
Das Navigationssystem fuehrte uns nicht ueber die ewig gleich aussehende Schnellstrasse, sondern durch die herbstliche Landschaft der Berge, die man sich von Bildern her kaum schoener haette vorstellen koennen.
Hin und wieder wurde der fahrende Untergrund abgestellt, um einen Blick und eine Menge Fotos von der beeindruckenden Gegend erhaschen zu koennen.
Wir nahmen auch einen kleinen Umweg in Kauf, um uns einen See ansehen zu koennen, bei dem sich Chris und ich einstimmig dazu bereit erklaerten, hier koenne man uns aussetzen.
Dem geschah jedoch nicht so, und wir setzten unseren Weg Hakodate fort.
Waehrend des ganzen Weges wurde es auch nicht langweilig, weil wir unsere ganz private Schallplatte mitgebracht hatten.
Unterwegs stellte sich jedoch leider heraus, das diese wohl einen Riss zu haben schien, denn sie wiederholte immer wieder das selbe:
Kurisuba - Renti - Kurisuba - Renti - Kuuuuuriiisubaaaa- Reeeentiiii .......
Kurisuba - .... Kurisuba ....... Ohayou Kurisuba - Ohayou Renti - Kuuuuriii
.......subaaaa - Ja Renti
Wems jetzt immernoch nicht schimmert, Kurisuba koennte man auch Chrisba schreiben, und Renti ist natuerlich die Abkuerzung von Rentarou.
Und wen wundert es jetzt noch, dass immer wieder mal geseufzt wurde: ...hach, faengt das schon wieder an?!
Unterwegs machten wir ausserdem noch einen Stop an einem See, den wir dann spontan mit einem Boot befuhren und die Insel darauf besuchten.
In Hakodate wurde dann auch erstmal die Stadt unsicher gemacht, die beruehmt ist fuer ihre europaeischen Gebaeude (vor allem hollaendische), weil Hakodate in der Isolationszeit einer der einzigen "offenen" Haefen war, wo auch Auslaender sehr beschraenkt Handel treiben durften.
Im Hotel suchte Chris dann auch gleich mal das Zimmer ab, da sich in dem vorherigen doch etwas seltsame Gegenstaende vorgefunden hatten.
Zunaechst war da mal die Bedienungsanleitung fuer die Zimmerpantoffeln, weil ja kein Mensch darauf kommen koennte, dass man da einfach reinschluepfen muss.
Und dann noch das absolute Highlight, eine Tuete, die man sich, wir konnten es kaum glauben, bei Brand und Rauchentwicklung ueber den Kopf stuelpen soll.
Fragt sich doch, wovon man eher stirbt, vom Rauch, vom Feuer, oder weil man einfach unter der Tuete keine Luft mehr bekommt...
Dienstag, 16. Oktober 2007
Antwort zu einem Kommentar ^^
(normalerweise schreibe ich auf direkte Fragen auch mal Antworten in die Kommentare, also solltet ihr da vielleicht auch ab und zu mal reinschauen)
Die Frage kann man aber auch gut als neuen Post verwenden, deshalb werde ich das an dieser Stelle mal tun.
Gefragt wurde, ob ich mich in meinen Restaurant auch verbeugen muss, und ehrlich gesagt hat mich diese Frage etwas ueberrascht^^"
In Japan kann man sich, wenn es nach den Hoeflichkeitsregeln geht, eigentlich in so ziemlich jeder Situation verbeugen, die krasseste ist wohl, wenn die Japaner das sogar am Telefon tun, was ich schon oft gesehen habe.
Grundsaetzlich kann man sagen, je hoeflicher man gerade spricht, desto oefter sollte man sich auch verbeugen, und natuerlich ganz besonders vor seinem Lehrer, dem Boss und natuerlich vor Gaesten.
Und so wie wir in Deutschland mit dem Sprichwort kommen: "Der Gast ist Koenig!" so legen die Japaner die Messlatte noch mal um einige Meter nach oben und sagen doch tatsaechlich "Der Gast ist Gott!"
Und das man sich nun vor "Gott" verbeugen sollte, duerfte sicher allen einleuchten, oder?! ^^
Die Frage kann man aber auch gut als neuen Post verwenden, deshalb werde ich das an dieser Stelle mal tun.
Gefragt wurde, ob ich mich in meinen Restaurant auch verbeugen muss, und ehrlich gesagt hat mich diese Frage etwas ueberrascht^^"
In Japan kann man sich, wenn es nach den Hoeflichkeitsregeln geht, eigentlich in so ziemlich jeder Situation verbeugen, die krasseste ist wohl, wenn die Japaner das sogar am Telefon tun, was ich schon oft gesehen habe.
Grundsaetzlich kann man sagen, je hoeflicher man gerade spricht, desto oefter sollte man sich auch verbeugen, und natuerlich ganz besonders vor seinem Lehrer, dem Boss und natuerlich vor Gaesten.
Und so wie wir in Deutschland mit dem Sprichwort kommen: "Der Gast ist Koenig!" so legen die Japaner die Messlatte noch mal um einige Meter nach oben und sagen doch tatsaechlich "Der Gast ist Gott!"
Und das man sich nun vor "Gott" verbeugen sollte, duerfte sicher allen einleuchten, oder?! ^^
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